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	<title>Ein feste Burg ist unser Gott</title>
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		<title>Arbeitsteilung</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 00:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwann vor langer, langer Zeit, haben die Menschen angefangen, sich niederzulassen und nicht mehr als Nomaden umherzuziehen. Mit der Zeit kam es dann dazu, daß die technische Entwicklung so weit gedieh, daß nicht mehr jeder alles tat, sondern sich Berufe herausbildeten. Einige bebauten die Felder und sorgten für die Nahrung, andere stellten die Werkzuge dafür [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=751&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann vor langer, langer Zeit, haben die Menschen angefangen, sich niederzulassen und nicht mehr als Nomaden umherzuziehen. Mit der Zeit kam es dann dazu, daß die technische Entwicklung so weit gedieh, daß nicht mehr jeder alles tat, sondern sich Berufe herausbildeten. Einige bebauten die Felder und sorgten für die Nahrung, andere stellten die Werkzuge dafür her und so weiter und so weiter.</p>
<p>Diese Arbeitsteilung hat sich über Jahrtausende bewährt, es konnten immer weitere Fortschritte erzielt werden, weil nicht mehr jeder Mensch alles überblicken können mußte. Andererseits hat diese Arbeitsteilung jedoch auch eine negative Seite, wenn man es so nennen will. Man ist darauf angewiesen, dem anderen zu vertrauen. Wenn ich mein Auto nicht selbst reparieren kann, dann muß ich darauf vertrauen, daß ich in der Werkstatt nicht über den Tisch gezogen werde. Gleiches gilt natürlich in entsprechender Form auch für andere Betriebe, so muß man auch seinem Bankkaufmann vertrauen können oder seinem Versicherungskafmann.</p>
<p>Besteht dieses Vertrauen jedoch, dann erleichtert dies den Alltag nachhaltig. Tritt ein Problem auf in einem Feld, in dem man sich nicht auskennt, ruft man den entsprechenden Fachmann des Vertrauens an, und der kümmert sich dann drum &#8211; gegen eine kleine Gebühr.</p>
<p>Mir kam vor kurzem der Gedanke, ob diese Lebenshaltung mit dafür verantwortlich sein könnte, daß etwa ale Menschen oder Menschen mit Behinderung oftmals in Einrichtungen gegeben werden, <em>die sich mit sowas auskennen</em>.</p>
<p>Ich meine das in keinem Fall negativ, jedenfalls will ich niemandem einen Vorwurf machen. Ich frage lediglich nach dem Ursprung nd den Bedingungen der Tat. Man hat selbst jede Menge zu tun, um etwa seinen Lebensunterhalt zu verdienen, oder man hat aus anderen Gründen einfach die Zeit nicht, oder auch nicht den Raum, um die gebrechlich gewordenen Eltern aufzunehmen. Unter Umständen wollen diese dies auch gar nicht. Trotzdem meine ich, daß dahinter die Arbeitsteilung steckt. Es gibt Menschen, die in der Pflege tätig sind, die sich auskennen, und das übernehmen können.</p>
<p>In letzter Zeit scheint es mir allerdings einen gegenläufigen Trend zu geben: Das Ideal lautet wieder, überall mitreden zu können. Zuerst fallen mir da die Forderungen nach mehr direkter Demokratie ein, in der die Bürger nicht nur alle 4 Jahre ein Kreuz beim Politiker ihres Vertrauens machen (oder bei dem des geringsten Mißtrauens), sondern auch während der Legislaturperide in den Gesetzgebungsprozess eingreifen und entscheiden können.</p>
<p>Ein ganz anderer Ort sind etwa die neuen Medien. Geschlossene Betriebssysteme werden abgelehnt (wenn auch noch nciht von einer Mehrheit), das Ideal ist das offene Betriebssystem, bei dem ich theoretisch alles selbst einstellen kann (wenn ich das Wissen und die Zeit dazu habe).</p>
<p>Es ist nur ein persönlicher Eindruck, und auch wenn dies nicht auf alle Gebiete übertragbar ist, dann habe ich doch den Eindruck, daß die Idealvorstellung des Menschen weg vom arbeitsteilig schaffenden Menschen, der den jeweiligen Fachleuten (oder wenigstens einigen davon) vertraut, hin zum Alleskönner (oder Alleskönnensoller?) geht.</p>
<p>Auch in Punkto Umgang mit Behinderung ist das Ideal heute die Inklusion. Zum Glück! Und hoffentlich setzt sich dieses Ideal bald flächendeckend durch! Doch auch hier: Nicht mehr die Einrichtung kümmert sich um <em>diese Menschen</em>, sondern sie sollen wieder mitten in der Gesellschaft sein, wie alle anderen auch, denn behindert ist man nicht, behindert wird man. Und besondere Einschränkungen und Fähigkeiten hat jeder.</p>
<p>Ich denke, diese ganze Sache hat viel mit gesellschaftlichem Zusammenhalt zu tun. Wo es Beziehungen zwischen den Menschen gibt, die Vertrauen schaffen, kann man sein Auto dem Mechaniker anvertrauen, und muß nicht selbst reparieren. Wo diese Beziehungen nicht mehr existieren, wird es schwierig. Der Alleskönner wird gefragt.</p>
<p>Dies ermöglicht dann wieder neue Beziehungen, etwa wenn Menschen mit bestimmten Beeinträchigungen (vlgo: Behinderte) wieder Teil der Gesellschaft sein können. Oder wenn sich Linux-User zum Stammtisch treffen.</p>
<p>Das Mißtrauen hat zugeschlagen, mir scheint, wir befinden uns in einem gesellschaftlichen Umstrukturierungsprozess. Noch wurden nicht alle, denen mißtraut wird, zu Fall gebracht. Es ist auch offen, ob dies geschehen wird, oder ob diejenigen Gesellschaftsgruppen sich wie auch immer wieder Vertrauen erwerben.</p>
<p>Gleichzeitig bilden sich neue Vertrauensverhältnisse, die dann wieder zu einer gewinnbringenden Arbeitsteilung führen können. So entwickelt sich Gesellschaft fort. Fördern kann man das, indem man Beziehungen stiftet und ermöglicht, über alte Gräben hinweg. Hindern kann man den Fortschritt, indem man Beziehungen verunmöglicht oder jedenfalls nachhaltig erschwert, indem man andere Ziele im Leben propagiert (egal, wie gut und edel diese sein mögen).</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/751/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=751&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Evolution und Glaube</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 00:20:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn der Mensch in Gottes Schöpfung einen besonderen Platz einnimmt, er also getauft werden soll, in den Himmel kommt, bestimmte Rituale ausführen muss er mit einer Grundschuld auf die Welt kommt und was es da noch mehr gibt, eine Ziege aber beispielsweise nicht, seit wann ist das so? Diese Frage wurde mir hier gestellt. Man [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=748&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn der Mensch in Gottes Schöpfung einen besonderen Platz einnimmt, er also getauft werden soll, in den Himmel kommt, bestimmte Rituale ausführen muss er mit einer Grundschuld auf die Welt kommt und was es da noch mehr gibt, eine Ziege aber beispielsweise nicht, seit wann ist das so?</p></blockquote>
<p>Diese Frage wurde mir <a href="http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/01/07/feiern-ohne-gott/#comment-53396">hier</a> gestellt. Man kann dort auch meine vorläufige Antwort lesen. Aber darum soll es hier nicht gehen. Ich möchte die Frage weitergeben, wie seht Ihr das? Ich bitte um zahlreiches Kommentieren <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/748/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=748&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Rechtfertigung</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 00:14:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem Erdbeben in Haiti und nach dem Seebeben, Tsnami und Reaktorunglück in Japan habe ich schon darüber geschrieben, heute also wieder das Thema: Theodizee. Die Rechtfertigung Gottes für Sein Tun und Lassen vor dem menschlichen Richterstuhl. Drauf gekommen bin ich über nen Artikel beim Blasphemieblog 2, der seinerseits auf das Projekt einer Gymnasiumsklasse hinweist. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=744&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2010/01/20/wie-kann-gott-das-zulassen/">Erdbeben in Haiti</a> und nach dem <a href="https://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2011/03/18/japan/">Seebeben, Tsnami und Reaktorunglück in Japan</a> habe ich schon darüber geschrieben, heute also wieder das Thema: Theodizee. Die Rechtfertigung Gottes für Sein Tun und Lassen vor dem menschlichen Richterstuhl.</p>
<p>Drauf gekommen bin ich über nen <a href="http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/01/03/theodizee-projekt-warum-lasst-gott-so-viel-leid-zu/">Artikel beim Blasphemieblog 2</a>, der seinerseits auf das <a href="http://www.julius-echter-gymnasium.de/jegcms/index.php?page=708">Projekt einer Gymnasiumsklasse</a> hinweist.</p>
<p>Warum ein neuer Artikel? Im Artikel zu Haiti habe ich mich vor allem damit auseinandergesetzt, wieso man in einigen Fällen eher die Theodizeefrage stellt und in anderen nicht, bzw habe ich dann auch auf die Möglichkeit der Menschen hingewiesen, Leid zu lindern.</p>
<p>Im Japanartikel ging es mir um die Sinnfrage. Das Aufkommen der Theodizee-Frage zeigt eine Sinnkrise an. Man versteht Gott nicht mehr. Man zweifelt.</p>
<p>Im Haiti-Artikel habe ich es so ausgedrückt:</p>
<blockquote><p>Die Frage, die mich beschäftigt ist: Kann man das Gott in die Schuhe schieben? Und ich denke: Nicht unbedingt. Die Menschen wären gestorben, so oder so. Nimmt man, etwa als Christ, Gott als gegeben an, dann kann man damit rechnen, daß die Toten auferstehen werden, wie sie auch auferstanden wären, hätten sie länger gelebt. Nimmt man Gott nicht an, dann sind die Toten tot und hätten vielleicht noch ein langes, erfülltes Leben vor sich gehabt, vielleicht auch ein Leben in Armut und Not. Nur, wie immer es auch gewesen wäre: Wenn man Gott nicht annimmt, kann man auch nicht fragen, wie Er das zulassen konnte. Gläubig kann man darauf vertrauen, daß Gott sich um die Menschen kümmert, was auch immer passiert, ungläubig kann man nicht einmal Gott verantwortlich machen.</p></blockquote>
<p>Im Japan-Artikel hielt ich fest an der These, daß die Frage an sich nicht zu beantworten ist, sondern einen Punkt markiert, in dem man seinem Leben einen neuen Sinn geben muß, damit die Frage wieder in den Hintergrund rückt. Dabei ist eine Möglichkeit sicherlich, was Max im Blasphemie-Artikel <a href="http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/01/03/theodizee-projekt-warum-lasst-gott-so-viel-leid-zu/#comment-52755">kommentiert</a> hat (auch wenn bei ihm nicht die Theodizee der Auslöser war, jedenfalls schriebt er es nciht so):</p>
<blockquote><p>Ich kann das Vertrauen <strong>an Gott</strong>, also an diese jüdisch-christliche Entität, nicht mehr aufbringen, da ich diese Figur endgültig als Märchenfigur in meiner Schublade verstaut habe. Es ist für mich eine literarische Figur geworden, keine Gestalt, die unbedingt „dort oben“ zu sein hat, um meine Moral und meine Ethik zu ordnen.<br />
Dies habe ich beileibe nicht „über Nacht“ getan, und auch weit vor Dawkins Büchern, aber ich habe einfach genug ausserhalb der christlichen Religiösität erlebt, um diese Ideologie „abzuschalten“, ohne Nachteile zu erfahren. So, durch Kirchenbesuche – die ich immer noch im Zuge von Freunden und Bekannten ausübe – habe ich hingegen nur die „kultischen“ Aspekte des Glaubens vor Augen, etwa die Gemeinde, den Zusammenhalt und den gemeinsamen Glauben. Aber der ganz persönliche Glaube an Gott als „Vater“ und an Jesus als „Erlöser“, den habe ich einfach nicht mehr. Das mir gebotene hat sich für mich als „kirchliche Angebote“ entpuppt. Und auf der Suche nach Gott, da fand ich einfach zuviele unterschiedliche Angebote in der Welt der Ideologien.</p></blockquote>
<p>In diesem Artikel möchte ich die Frage noch einmal etwas anders angehen, unter Auslassung der emotionalen Aspekte. Das Problem bei der Aseinandersetzung mit der Theodizee ist nämlich, vor allem wenn Katastrophen zum Anlaß für die Auseinandersetzung genommen werden, daß man nicht kühl analysieren kann, ohne extreme emotionale Reaktionen zu provozieren, die die Analyse mitunter als zynisch angesichts des gerade Geschehenen ansehen.</p>
<p>Ich möchte nun also einen verstärkten Blick auf die theoretische Seite der Frage werfen.</p>
<p><strong>Wann verlangen wir Rechtfertigung?</strong></p>
<p>An den Anfang möchte ich eine Selbstreflektion stellen: Wann verlangt der Mensch nach Rechtfertigung? Wann fordern wir von anderen, über ihr Tun Rechenschaft abzulegen? Wann ziehen wir sie vor den Richterstuhl?</p>
<p>Ich meine, wir tun das immer dann, wenn wir kein Vertrauen zu ihnen haben:</p>
<p>EIn Mensch wurde getötet, eine Leiche gefunden. Die Polizei sucht nach dem Mörder. Dabei wird versucht, die Menschen einzuschätzen und aus dieser Einschätzung abzuleiten, wem man vertrauen kann, und wer nicht vertraenswürdig ist, wer eventuell lügt, um sich oder ihm nahestehende Personen nicht zu belasten.</p>
<p><strong>Vertrauen und Mißtrauen</strong></p>
<p>Vertrauen bezieht sich hier in erster Linie nicht auf die als Mörder in Frage kommenden Menschen. Das Vertrauen bezieht sich vielmehr auf die kriminalistischen Methoden nd die Fähigkeit der Ermittler, als auf die als Täter in Frage kommenden Menschen.</p>
<p>Verläßt man nun den kriminalistischen Bereich und geht in den Alltagsbereich der Zwischenmenschlichkeit, so fallen die kriminalistischen Methoden fort und werden ersetzt durch die je individuellen Methoden, die jeder hat, um den anderen einzuschätzen.</p>
<p>Wenn man nun nachdenkt, wo es wirkliches Vertrauen gibt und wo das Vertrauen lediglich auf der eigenen Fähigkeit beruht, den Anderren richtig einschätzen zu können, so meine ich ist das Ergebnis, daß wirkliches, nur auf der Hoffnung, daß es nicht vergebens ist, gründendes Vertrauen recht selten ist, und man den Mitmenschen eher mißtraut, wo man sie nicht richtig einschätzen kann. (daß es darüber hinaus immer Fehleinschätzungen gibt und geben wird ist ein anderes Thema und in der Imperfektion des Menschen begründet)</p>
<p>Vertrauen gibt es höchstwahrscheinlich nur da, wo es Liebe gibt. Da ist der Mensch stark genug, allein auf die Hoffnung zu bauen und zu riskieren, das alles in einem ökonomischen Sinn umsonst war. Vertrauen ist übrigens eine mögliche Übersetzung für πιστεύω, das in der Bibel jedoch meist mit &#8222;glauben übersetzt wird. Man hat also hier die Trias: Glaube, Liebe Hoffnung vor sich, aber daraf will ich hier nicht weiter eingehen.</p>
<p><strong>Gott vor dem menschlichen Richterstuhl</strong></p>
<p>Wenn man nun die Theodizee-Frage stellt, so deutet dies darauf hin, daß das eigene Vertrauen zu Gott mindestens einen Knacks gekriegt hat. Bevor mich jemand mißversteht: Das ist nichts moralisch verwerfliches, sondern eine Feststellung der Tatsachen. Daß das Vertrauen zu Gott Schaden nimmt, ist etwas ganz natürliches und kommt immer wieder vor, wird auch in der Bibel des öfteren erwähnt. Viele Psalmen drücken das aus. Ein besonders prominenter Vertreter ist Hiob:</p>
<p>Nach einer Wette Gottes mit Satan verliert Hiob seinen Besitz und ach alle seine Kinder. Hiob ist sich keiner Schuld bewußt und versteht Gott nicht mehr. Ihm verlangt nach einer Erklärung, er will wissen, welche Schuld er auf sich geladen habe, die eine solche Strafe rechtfertigt. Er zieht Gott damit vor den Richterstuhl, verlangt Rechtfertigung. Damit hat er noch lange nicht mit Gott gebrochen, denn er erkennt immer noch an, daß Gott es ist, der Übertretngen des Rechts ahnden kann, soll und darf.</p>
<p>Aber nach langen Diskussionen mit den Freunden, die Hiob zu trösten versuchten, findet sich keine Antwort. Schließlich spricht Gott selbst, bleibt aber eine Rechtfertigung schuldig. Anstatt sich zu rechtfertigen, weist Gott Hiob in die Schranken. Er rechtfertigt sich nicht, Seine Argumentation, wenn man sie so nennen will, geht gar nicht auf die moralische Ebene. Er betont den Machtaspekt: Schöpfung und Erhaltung aller Geschöpfe und Macht über das Chaos in Form des Leviathan.</p>
<p>Man könnte daher auf die Idee kommen, es gehe Gott allein darum zu sagen: Ich Chef &#8211; Du nix, oder anders ausgedrückt: Wenn Du meine Moral in Zweifel ziehst, kriegst Du auf&#8217;s Maul. Hiob scheint die erste Rede Gottes ähnlich verstanden zu haben (Hi 40, 4):</p>
<blockquote><p>Siehe, ich bin zu gering, was soll ich antworten?</p></blockquote>
<p>Nach der zweiten Rede Gottes kommen neue Aspekte dazu:</p>
<blockquote>
<ol>
<li>Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. (Hi 42, 2)<br />
Hier drückt sich noch die Gott Chef &#8211; Hiob nix Variante des Verstehens aus. Es nützt nichts, gegen Gott zu wettern, denn Gott ist jedenfalls stärker.</li>
<li>Darum hab ich unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. (Hi 42, 3)<br />
Hier geht es nicht mehr um Macht, sondern um Wissen. Hiob sieht ein, daß er Gott Sein handeln nicht vorwerfen kann, weil es ihm an Wissen mangelt, die Taten zu verstehen, daß er nicht das Zeug dazu hat, den Ratschluß Gottes in Frage zu stellen und wohl auch nciht, in vollkommends zu verstehen.</li>
<li>Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen.
<div id="b1ref18042006">Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche. (Hi 42, 5f)<br />
So ist Hiobs Antwort auf des Herrn Aufforderung: Lehre mich. Hiob bekennt, daß er Gott nicht belehren kann, nicht seinen Platz einnehmen kann. In der vorhergehenden Rede fragt Gott, ob Hiob die gleiche Kraft hat wie er selbst, ob er in gleicher Weise Hochmütige und Gottlose in ihre Schranken weisen könne.</div>
</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Die Entscheidung spielt sich also ach hier nicht auf der moralischen Ebene ab. Gott gibt keine Auskunft über Seine Moral. Er rechtfertigt sich nicht. Hiob erkennt an, daß er Gottes Job nicht übernehmen könnte, nicht wegen moralischer Inkompetenz, sondern wegen der schlichten Machtlosigkeit. In eine ähnliche Richtung scheint mir der Film Bruce allmächtig zu gehen. Bruce bekommt von Gott zwar Macht: Er kann die Umlaufbahn des Mondes ändern, auf Wasser gehen etc etc. Aber er schafft es trotzdem nicht, alles im Gleichgewicht zu halten, so wie Gott es in seinen Reden an Hiob beschreibt.</p>
<p>Wir sehen also, daß Gott sich nicht rechtfertigt und sich nicht nach menschlichem Ermessen rechtfertigen läßt. Gott vor dem menschlichen Richtersthl, vor dem die Taten oder Unterlassungen Gottes moralisch geprüft werden, muß im Schuldspruch enden, wie damals beim Prozess gegen Jesus, der ja auch recht still blieb. Man kann nun mutmaßen, warum dies so ist. Ich habe das oben getan, indem ich andeutete, daß neben einer guten Moral noch viel mehr nötig ist, um die Welt am Laufen zu halten. Doch all dies ändert nichts an der Tatsache, daß Gott vor dem menschlichen Richterstuhl nicht bestehen kann. Er muß schuldig gesprochen werden, womit die Rede vom &#8222;lieben&#8220; Gott schwierig wenn nicht unmöglich wird.</p>
<p>Interessant wäre die Frage, inwieweit jeder einzelne Mensch vor dem gleichen Richterstuhl bestehen könnte. Was käme dabei raus, wenn man die Vorwürfe, die man gegen Gott wegen Seines Tuns oder Nichttns erhebt, an sich selbst anlegte? Aber die Anthropodizee ist hier nicht Thema, also belaß ich es bei dem Hinweis.</p>
<p><strong>Wem vertrauen?</strong></p>
<p>Wenn Gott als &#8222;Vertrauensperson&#8220; wegfällt, bleibt nicht viel übrig. Vielleicht noch eineige sehr nahe Freunde oder Familienmitglieder, wenn man ein sehr glücklicher Mensch ist und eine so gute Beziehung zu ihnen hat. Letztendlich lebt man aus der Hoffnung. Man hofft darauf, daß man denjenigen, denen man vertraut, auch vertrauen kann. Ob das nun Gott einschließt oder nicht, spielt hier keine Rolle. Wenn es ach sonst niemanden einschließt, bleibt man am Ende nur selbst übrig. Man ist daruaf zurückgeworfen, seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen. Man muß hoffen, daß sie ausreichen.</p>
<p>Mißtrauen ist gut und lebenserhaltend, <a href="http://blasphemieblog2.wordpress.com/2012/01/03/theodizee-projekt-warum-lasst-gott-so-viel-leid-zu/#comment-52723">schrieb</a> Ezri. Das mag stimmen. Aber wo das Mißtrauen so weit geht, daß man allen gegenüber argwöhnisch wird, erhält man sich vielleicht eher das biologische Überleben, das Leben an sich, als Teilnahme an Lebensfreude, an Liebe, an allem, was das Leben lebenswert macht, bleibt dabei aber auf der Strecke. Je mehr man mißtraut, desto mehr. Es wäre also nicht verkehrt, sich die Frage zu stellen, inwieweit man leben will, und inwieweit man überleben will. Erst einmal unabhängig von Gott, aber wenn man an Gott glaubt, warum Ihn nicht einbeziehen?</p>
<p><strong>Die Frage nach der Kontrolle</strong></p>
<p>Gott läßt sich nicht kontrollieren. Er ist souverän. Weder Hiob noch sonst jemanden ließ er bisher in seine Karten sehen, um eine Antwort auf die Theodizee-Frage zu geben. Und das ist nicht verwunderlich, wenn man es genau bedenkt:</p>
<p>Wüßte man, wieso Gott was tut, so wäre Er berechenbar. Er könnte zum Werkzeug der Menschen verobjektiviert werden. Man wüßte: Wenn ich dies will, muß ich das tun. Dies würde allerlei Möglichkeiten eröffnen, m Gott für die eigenen Zwecke zu mißbrauchen. Es wäre im Grunde nichts anderes als die Beschwörngen, die es in anderen Religionen gibt, nd die christlicherseits so abgelehnt werden. Gott wäre, ließe Er isch in die Karten sehen, nicht mehr Gott, sondern Götze. Zur Verfügung der Menschen. Er würde nicht mehr länger sie kontrollieren, sondern sie Ihn, einfach nur über ihr Wissen.</p>
<p>Mißtraut man Gott soweit, daß man eine Antwort auf die Theodizee Frage fordert, dann ist es mit dem Glauben aus. Man vertraut nicht mehr Gott, sondern nur noch den eigenen Fähigkeiten. Man ist selbst der oberste Kontrolleur seines Lebens. Gibt man sich zufrieden damit, daß die Theodizee Frage nicht gelöst werden kann, daß es eine logische Unmöglichkeit ist die Frage zu lösen und gleichzeitig Gott zu vertrauen, dann ist es mit der absoluten Kontrolle aus. In mindestens diesem Bereich im Leben vertraut man blind. Das iwrd dann gerne lächerlich gemacht als &#8222;keine Verantwortung übernehmen wollen&#8220; und dergleichen, wobei &#8222;Verantwortung übernehmen&#8220; hier nicht bedeutet, daß man tatsächlich für seine Taten keine Verantwortung übernähme, sondern daß man sein Leben nicht komplett kontrollieren wolle. Der Vorwurf ist, daß man nicht sein eigener Gott sein will. Dieser Vorwurf ist, jedenfalls nach meiner Überzeugung, leicht auszuhalten. Was ist schon so erstrebenswert daran, mehr Verantwortung übernehmen zu müssen, als man fähig ist zu tragen? In solchen Situationen macht man oft mehr kaputt, als daß man verbessert.</p>
<p>Deshalb halte ich es auch nicht für verkehrt, beim Auftauchen der Theodizee Frage nicht in erster Linie nach einer Antwort zu suchen, sondern nach einem Weg, der aus dieser aufbrechenden Sinnkrise herausführt: Umgehen mit den gegebenen Dingen und nicht danach fragen, wieso sie so gekommen sind. Jedenfalls bis man alles emotionsloser analysieren kann.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/744/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=744&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Weihnachten wird unterm Baum entschieden</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ner Weile gab es ja mal Ärger zwischen nem Elektronikverkäufer und Kirchen. Damals ging es darum, ob denn nun Geiz geil sei oder doch eher abturnt. Wohl aus einem Gleichberechtigungsgedanken heraus ist dieses jahr ein anderer Elektronikverkäufer dran. Diesmal geht es darum, ob Weihnachten denn nun unterm Bam oder in der Krippe entscheiden wird. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=741&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ner Weile gab es ja mal Ärger zwischen nem Elektronikverkäufer und Kirchen. Damals ging es darum, ob denn nun Geiz geil sei oder doch eher abturnt. Wohl aus einem Gleichberechtigungsgedanken heraus ist dieses jahr ein anderer Elektronikverkäufer dran. Diesmal geht es darum, ob Weihnachten denn nun unterm Bam oder in der Krippe entscheiden wird.</p>
<p>Bisher hielt ich Weihnachten ja nicht für einen Wettbewerb. Ich erwartete gar keine Entscheidungen. Nn wrde ich eines besseren belehrt. Entschieden werden muß wohl irgend etwas. Aber was?</p>
<p>Den Elektronikern geht es vor allem darum, ihren Plunder zu verkaufen. Klar. Die Entscheidung ist hier, wer wie viel nd vor allem auch wie tolle Geschenke zu bieten hat. Hier bricht sich die Leistungsgesellschaft Bahn: Je größer, je besser je teurer desto gut.</p>
<p>Alles wird zum Wettbewerb, bei dem einer gewinnt und alle anderen unterliegen, Kriterium ist die finanzielle Leistungsfähigkeit und Cleverness, beim richtigen Geschenkelieferanten einzukaufen.</p>
<p>Weihnachten gelingt demnach, wenn man ein möglichst tolles Geschenk unter den Baum zu legen hat. Wenn man zeigen kann, wie großzügig man ist, wie viel man rangeschafft hat. Man muß etwas zu bieten haben.</p>
<p>Doch was ist beim Entscheid in der Krippe anders? Hier gewinnt wohl nur der, der noch begreift, um was es bei Weihnachten dogmatisch-theologisch geht? Geburt des Herrn, Beginn Seines Erlösungshandeln an der Welt. Gewinnt hier derjenige, der am andächtigsten &#8222;Stille Nacht&#8220; zu singen vermag, aber bitte alle 6 Strophen?</p>
<p>Man hört ja oftmals davon, und erlebt es mitunter auch, daß die Entscheidungsschlacht um Weihnachten verloren wurde. Wenn es mal wieder Streit gab, weil alle unter Strom standen und einen möglichst perfekten Tag hinlegen wollten, und sich dann doch als Underperformer erwiesen haben. Die Entscheidung fiel zu gunsten der anderen aus, die eigene Leistung war nicht ausreichend &#8211; mene mene tekel.</p>
<p>Ich bin ja kein Freund der Leistungsgesellschaft, weil ich der Überzegung bin, daß ein Mensch nicht nach seinen Leistungen beurteilt werden kann oder soll. Ein Mensch ist Geschöpf und Bildnis Gottes, und damit schon per se beurteilt.</p>
<p>Deshalb versuche ich auch, wo es geht, mich dieser Leistungsmaschinerie zu entziehen, nicht mitzuspielen. Die Weihnachtsathmosphäre ist nicht durch eine wie auch immer geartete Performance zu erzielen, sie liegt nach meiner Meinung in den Gefühlen der Menschen begründet, der Liebe, die man in der Familie hoffentlich zeinander hat, wo das Fest gefeiert wird. Ob mit oder ohne Geschenke, ob mit oder ohne Kirchgang, ob mit oder ohne Krippe und Weihnachtsbaum.</p>
<p>Die Beziehungen sind entscheidend, aber die bringt man nicht mal eben ein paar Tage vorm Fest auf Vordermann. Die stellt man auch nicht durch teure Flachbildschirme und andere Geschenke her. Die lebt man das ganze Jahr hindurch, indem man vielleicht etwas weniger leistet, indem man aus der Tretmühle aussteigt und füreinander Zeit hat. Dann kann man immer noch etwas schönes schenken, wenn einem etwas einfällt und man es sich leisten kann und will. Aber dann sitzt man zusammen, vielleicht nach der Christmette, bei ein paar Plätzchen und ner Tasse Glühwein, und guckt auf dem alten Röhrenfernseh einen schönen Weihnachtsfilm wie &#8222;Stirb Langsam&#8220; oder &#8222;Ist das Leben nicht schön?&#8220;, und freut sich an der Gemeinschaft.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/741/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=741&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Einen Bund schneiden</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte eigentlich seit dem Grundstudium nicht mehr viel von ihm gehört: Dem Bund. Es ist einer dieser alttestamentlichen Begriffe, die man wahnsinnig aufladen kann und die einem, wenn man sich nicht eingehend damit beschäftigt, nicht besonders viel sagen müssen und daher auch abschrecken können. Es war jedenfalls nicht mein Lieblingsbegriff damals. Heute begegnete ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=737&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte eigentlich seit dem Grundstudium nicht mehr viel von ihm gehört: Dem Bund. Es ist einer dieser alttestamentlichen Begriffe, die man wahnsinnig aufladen kann und die einem, wenn man sich nicht eingehend damit beschäftigt, nicht besonders viel sagen müssen und daher auch abschrecken können. Es war jedenfalls nicht mein Lieblingsbegriff damals.</p>
<p>Heute begegnete ich ihm wieder, in einer Übung zur Ehe- und Familienseelsorge. Und zwar bei der Beschreibung der Ehe zwischen Mann und Frau, in Abgrenzung zu einem Vertragsverständnis. Und da man im Studium gedanklich ja nie nur bei einem Thema ist, hatte ich Assoziationen in eine ganz andere Richtung, nämlich zur Staatstheorie.</p>
<p><strong>Der Liberalismus</strong></p>
<p>Ich habe mich für ein anderes Thema nämlich in die Entwicklung im 19. Jahrhundert etwas eingelesen, Konservativismus gegen Liberalismus. Und da begegnet eine Kritik am Liberalismus, die ich nachvollziehen kann: Der Liberalismus löst die Gesellschaft auf. Und tätsächlich ist da etwas Wahres dran, denn der Liberalismus, mit seiner Betonung des Individuums, vernachlässigt aufgrund dieser Betonung die Gesellschaft in ihrer Gänze ein wenig. Ideal ist der gebildete und mündige Bürger, der weitgehend atonom entscheidet, was er tut und was er läßt. Vorschriften von einem König oder sonst jemandem will er sich nicht machen lassen und wenn, dann sollen diese Vorschriften für alle gelten. Es war dies ein unglaublicher Fortschritt, hinter den niemand, der Herr seiner Sinne ist, wieder zurückwollen könnte.</p>
<p>Doch stellt sich die Frage, was mit dem Bürger ist, der Bildung und Mündigkeit nicht erlangt hat. Man hat die Menschenrechte formuliert, aber keine Menschenpflichten. In der Abwehr der Übergriffe des Absolutismus hat der Liberalismus zuerst und zumeist die individuellen Freiheiten betont. Jedoch führen diese, im Extrem von unumsichtigen Zeitgenossen gefordert und angewandt, zur Deintegration der Gesellschaft und des Staatswesens, das die Freiheiten eigentlich garantieren soll. Beispiele scheinen mir gegeben etwa in der Occpuy-Bewegung, wo der einseitige Machtanstieg in der Hand einiger weniger kritisiert wird, oder auch im Urteil zum Gebetsverbot am Diesterweg Gymnasium zu Berlin-Wedding, wo der eine (meiner Meinung nach zu Recht) auf seine Religionsfreiheit pocht und die Gegenseite ein Recht postuliert, von Religion verschont bleiben zu dürfen. Beide argumentieren mit Freiheit, beide beziehen sich zuerst auf sich selbst und nicht auf die Gesamtgesellschaft. Gleiches wird &#8222;den Banken&#8220; vorgeworfen. Es gibt der Beispiele noch viel mehr.</p>
<p>Und auch wenn alle diese Beispiele lösbar sind, etwa durch bessere Gesetze oder mehr Toleranz, zeigt sich doch hier das Problem des Liberalismus, daß eben der gesellschaftliche Zusammenhalt durch die Fokussierung auf das Individuum prinzipiell erst einmal in Frage gestellt wird.</p>
<p>Zur Absicherung des gesellschaftlichen Zsammenhalts haben schon früh liberal denkende Philosophen nach Strukturen gesucht, die im Rahmen des Liberalismus den Zusammenhalt garantieren können. Populär war der Gedanke eines Gesellschaftsvertrages, der in allgemeiner Übereinstimmung geschlossen wird und die Grundlagen des gesellschaftlichen Miteinanders klärt. Dabei ist es nie zu einem wirklichen Übereinkommen aller Individuen gekommen, es wird angenommen, daß im Grunde alle die gleichen Vorstellungen und Wünsche haben. Hierher gehört wohl auch der Gedanke von Kants kategorischem Imperativ.</p>
<p><strong>Das Vertragsmodell</strong></p>
<p>Nun hat ein Vertragsmodell seine Schwächen: Ein Vertrag regelt das Verhältnis zwischen zwei Parteien, wobei jede Partei etwas gibt. Sind beide Seiten nicht mehr zufrieden mit dem so geschlossenen Austausch von Gütern, wird der Vertrag gelöst. Kann eine Seite nicht liefern, kommt es mitunter zum Konflikt (etwa wenn ein Teil der Bevölkerung keine Arbeitsstelle findet und der Allgemeinheit auf der Tasche liegt). Sind die Partner bei einem Vertrag ungleich, so gibt er nciht viel Sicherheit. So müssen manchmal Menschen Arbeitsverträgen zustimmen, um überhaupt eine Arbeit zu bekommen, auch wenn sie mit den Klauseln des Vetrages nicht einverstanden sind. Die wirtschaftliche Macht kann Druck erzeugen und so die Schwachen ausbeuten, was wiederum dem individuellen Egoismus der Stärkeren entspräche (man hat ja das Recht zur freien Gehaltsverhandlung) und auch für eine Deintegration der Gesellschaft sorgt (Stichwort Klassenkampf).</p>
<p>Das Manko des Vertragsmodells liegt daran, daß man für eine Leistung etwas kriegt und daß folglich der, der nichts leisten kann und nichts zu geben hat, auch nichts mehr bekommt. Er kann also nur aus dem Gesellschaftsvertrag aussteigen und für eine andere Gesellschaft kämpfen, was eben Deintegration bedeutet.</p>
<p>Vor dem Liberalismus war Garant der Intergration der Gesellschaft der Monarch, der für einen Ausgleich der Interessen zu sorgen hatte. Daß die Monarchen dies nicht taten, ist evident, und so manch einer hat in der Folge den Kopf verloren.</p>
<p><strong>Der Bund</strong></p>
<p>In der heutigen Übung, um nochmals darauf zurück zu kommen, ging es nun m den Gegensatz zwischen einem Vertrag als Austausch von Werten und eine Bund, der auf der Zurechnung von Würde basiert. Beim Vertrag erhält mein Partner einen Wert dafür, daß er mir einen anderen Wert ausliefert. Beim Bund schenkt man aufgrund der Würde des anderen. Er ist auch auf gegenseitigkeit ausgerichtet, aber eben anders. Ein Bund ist nicht so einfach zu lösen, wie ein Vertrag, da man zuerst dem anderen die Würde aberkennen müßte, die Geschenke zu erhalten. Da es auch nicht um das Nehmen, sondern um das Geben geht, gibt es auch gar keinen Grund, einen Bund aufzulösen.</p>
<p>Dieser Bundesgedanke, den wir als grundlegend für die christliche Ehe besprachen, scheint mir ach in Bezug auf die Absicherung der Gesellschaft eine interessante Alternative zum Vertragsgedanken zu sein. Wie schon gesagt, ist so ein Bund auf Dauer und Verläßlichkeit ausgelegt, und nicht auf die Befriedigung der eigenen Wünsche, wie ein Vertrag. Er bedeutet, jemanden für das, was er ist, zu würdigen. Ihr seid meine Mitbürger, deshalb zahle ich Euch zu Liebe Steuern, ohne bei der Steuererklärung z tricksen, und dergleichen mehr. Mancher behauptet, daß ein stetiges Empfangen zu einem Überschuß führen kann, so daß der Beschenkte ebenfalls etwas zurückgibt an die Gesellschaft. Dies scheint mir eher den Zusammenhalt zu fördern, als ein Vertrag, bei dem jeder weiß, was er zu Bekommen hat.</p>
<p>(Nebenbei: Das ist der Gedanke hinter Kreuz und Erlösung durch Christus: Er hat uns zerst geliebt, so daß wir nun lieben können)</p>
<p>Zur Begründung und Absicherung einer liberalen Gesellschaft, die Freiheit nicht als Freiheit von, sondern als Freiheit zu versteht, könnte diese Bundestheorie einen Beitrag leisten. Doch hat auch sie ihre Schwächen. Wenn nämlich jemand so egoistisch ist, daß er einfach alles nimmt, was er kriegt, und nichts weitergibt. Bei einem ist dies kein Problem, den kann die Gesellschaft tragen. Aber je mehr, desto schwerer wird es. Und irgendwann bleiben auch hier die Schwachen auf der Strecke.</p>
<p>Diese sind dann gezwungen, über das Vertragskonzept ihr Auskommen zu sichern. Möglicherweise ist so der Liberalismus überhaupt erst eintstanden. Doch scheint mir auch, daß überall dort, wo Menschen ein Auskommen haben, der Vertragsgedanke zurückzutreten und der Bndesgedanke stärker zu werden. So kann ich mich daran erinnern, als Daimler noch bessere Verträge anbot, da standen die Arbeiter hinter dem Konzern und liesen kein schlechtes Wort auf ihn kommen. Als die Rationalisierung Einzug hielt und quasi der Vertragsgedanke gestärkt wurde, baute sich das langsam ab. Inzwischen gibt es kaum noch solche Loyalitätsbekundungen zum Konzern.</p>
<p>Das Vertragskonzept sichert den Menschen in der Not, es führt aber über kurz oder lang zu Deintegration, wenn es über den Bereich des Geschäftlichen hinaus wirkt. Das Bundeskonzept sichert den Menschen langfristig und unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit, so lange nicht zu viele das System ausnutzen und andere in die Verträge drängen.</p>
<p>Ich glaube, dem Menschen ist der Bund gemäßer. Die Umsonstheit entspricht dem Menschen eher als das do ut des der Vertragswelt, bei dem man immer Leistung zu bringen hat und zunehmend nur noch danach bewertet wird. Deshalb ist zu hoffen, daß ausreichend Menschen die Möglichkeit haben, nach dem Bundeskonzept z leben, und nicht nach dem Vertragskonzept.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 20:40:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte. Martin Niemöller Freiheitsrechte betreffen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=730&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.</p>
<p><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Martin_Niem%C3%B6ller"><em>Martin Niemöller</em></a></p></blockquote>
<p>Freiheitsrechte betreffen nie nur eine Gruppe, sondern immer alle. Wenn auch nur einer Person ihre Freiheit genommen wird, betrifft es mich auch, denn ich könnte der Nächste sein. Und aus diesem Grund ist es geboten, das Maul aufzumachen, wenn anderen Freiheiten genommen oder eingeschränkt werden, weil es die Freiheit aller ist, die zur Disposition steht.</p>
<p>Ich dachte, in der Sache um das Beten in der Schule sei schon alles gesagt, auch wenn heute eine weitere Instanz sich mit dem Fall befasst hat und wieder einmal &#8211; wie die letzte Instanz &#8211; sich gegen die Religionsfreiheit des Schülers, der beten wollte entschieden hat. Ich habe bei der letzten Instanz <a href="https://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2010/05/27/beten-verboten/">etwas dazu geschrieben</a> und meine Meinung seither nicht wesentlich verändert.</p>
<p>Heute nun hab ich einen <a href="http://offene-religionspolitik.de/ganz-gleich-ob-muslim-christ-oder-atheist-wir-alle-sind-yunus/">wunderbaren Kommentar</a> gelesen, der das Problem auf den Punkt bringt. Und dann <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,800910,00.html">noch einen Artikel</a> in der Online Ausgabe des ehemaligen Nachrichtenmagazins aus Hamburg. SPIEGEL ist ja so ne Sache, wenn es um Religion geht. Das Thema, so scheint es mir, geht der Redaktion dort einfach ab. Das an sich ist ja kein Problem, jeder hat Dinge die ihm mehr oder weniger liegen als andere.</p>
<p>Allerdings waren in besagtem Artikel ein paar Formulierungen, die ich dann doch nicht unkommentiert stehen lassen will.</p>
<blockquote><p>Demonstrative Gebete, egal welcher Glaubensrichtung, dienen nicht dem Schulfrieden. Sie teilen die Schulfamilie in Glaubensrichtungen auf, in Gruppen von Zugehörigen und Ungläubigen, in ein ungutes &#8222;Wir&#8220; und &#8222;Ihr&#8220;.</p></blockquote>
<p>Ich will jetzt einmal gar nicht darauf eingehen, ob Yunus M. hier demonstrativ beten wollte, oder einfach nur beten, ohne Demonstration, auch wenn die Frage nicht unerheblich ist und die Unterstellung im Zweifel nicht unproblematisch. Mir geht es um die Aufteilung der &#8222;Schulfamilie&#8220;.</p>
<p>Wie ich das sehe, ist die Schulfamilie schon geteilt. Man weiß, ob der andere Muslim ist oder Christ, ob Schiit, Sunnit oder Buddhist. Die Gräben sind da. Die Einteilung in &#8222;ungutes &#8216;Wir und &#8216;Ihr&#8217;&#8220; ist gegeben. Die Zgehörigkeit zu den Religionen ist gegeben, und niemand, der auf dem Boden des Grundgesetzes steht, wird die Schüler gegen ihren Willen von ihrer Religion trennen wollen.</p>
<p>Dann ist jedoch die Frage, was ein &#8222;demonstratives Gebet&#8220; dann für einen Schaden anrichtet. Es hat Konfliktpotential, sicher. Das ist jedoch nach allem, was man hört, auch gegeben, wenn muslimische Schüler im Ramadan etwas essen. Soll nun mslimischen Schülern um des lieben Frieden Willens das Essen im Ramadan per Schulbeschluß verboten weden? Um des lieben Frieden Willens? Oder werden nur einseitig religiöse Handlungen unterbunden, während liberaleres Handeln wie das Nichteinhalten des Fastens im Ramadan als gut, fortschrittlich und aufgeklärt angesehen wird? Die Einteilung in &#8222;Wir&#8220; und &#8222;Ihr&#8220; ist damit aber ebenso gegeben. Darüber hinaus gibt es kein Recht auf Mittagessen (es geht mir hier um die Zeit des Essens und nein, ich bin nicht der Meinng, daß man Schülern das Essen verbieten sollte!), im Gegensatz zum Recht auf freie Religionsausübung, das sogar Verfassungsrang hat. Ich frage mich nun, wieso hier ein Recht eingeschränkt wird aufgrund der Spannungen, wenn die Spannngen sich ebenso auf Essensfragen beziehen und hier keine Verbote asgespochen werden.</p>
<blockquote><p>In dem Moment, in dem sich auch nur eine Person durch die Glaubensbekundungen der anderen gestört fühlt, sind diese Bekundungen in staatlichen Einrichtungen zu untersagen. Denn der Staat gewährt zwar Religionsfreiheit, aber eben auch in der negativen Variante der Freiheit von Religion.</p></blockquote>
<p>Wäre die Ungestörtheit anderer Kriterium für das Zugeständnis von Freiheiten, hätten sich diese nie entwickelt. Alle Freiheiten mußten gegen diejenigen erkämpft werden, die sich gestört fühlten. Und noch heute stören sich Diktatoren an der freien Meinungsäußerung in ihren Völkern, die zum Teil gerade dabei sind, sich diese Rechte zu erkämpfen, und zwar nter Einsatz des Lebens.</p>
<p>Und wir werfen die Rechte weg. Wir sagen, die Rechte seien ja schön und gut, aber bitte nur so lange, wie sich niemand gestört fühlt, denn es gibt ja auch eine negative Religionsfreiheit.</p>
<p>Doch negative Religionsfreiheit, man berichtige mich, ist die Freiheit, keiner Religionsgemeinschaft angehören zu müssen. Sie bedeutet nicht, daß die eigene Intoleranz einer oder mehreren Religionsgemeinschaften und ihren Praktiken gegenüber rechtlich geschützt und höher gewertet würde als die positive Religionsfreiheit derer, die für die Störng der Intoleranten verantwortlich sind.</p>
<p>Niemand kann mir verbieten meine Meinung zu sagen, nur weil er sich dadurch gestört fühlt. So könnte man ja jeden recht schnell mundtot machen. Nur weil ich meine Religion frei wählen darf heißt das nicht, daß ich die abweichende Wahl, die andere treffen, bekämpfen oder unterbinden kann, weil ich mich gestört fühle. Und das gilt nabhängig davon, ob ich mich an einer staatlichen Einrichtung befinde oder nicht.</p>
<p>Es stimmt mich nachdenklich, daß der SPIEGEL hier eine ganz andere Linie vertritt. Diese Linie, in der nur noch erlaubt ist, was niemanden stört, muß in letzter Konsequenz zu Aushöhlung und Abbau unserer Freiheitsrechte führen, und davor graut mir.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/730/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=730&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die 4. Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; haben wir nicht wirklich im Griff. Unser Staat basioert ja auf der Gewaltenteilung von Legislative, Exektive und Judikative. Eigentlich eine gute Erfindung, nd ach wenn es in letzter Zeit immer stärkere Besorgnis gibt in Bezug auf ein Übergewicht der Exekutive, hat diese Struktur im Großen und Ganzen bisher einigermaßen gehalten. Einigermaßen. Denn das ganze [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=727&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; haben wir nicht wirklich im Griff.</p>
<p>Unser Staat basioert ja auf der Gewaltenteilung von Legislative, Exektive und Judikative. Eigentlich eine gute Erfindung, nd ach wenn es in letzter Zeit immer stärkere Besorgnis gibt in Bezug auf ein Übergewicht der Exekutive, hat diese Struktur im Großen und Ganzen bisher einigermaßen gehalten.</p>
<p>Einigermaßen. Denn das ganze System beruht mehr oder weniger darauf, daß die Bürger sich eine Meinung bilden und informiert zur Wahlurne gehen. Den Auftrag zur Begleitung Meinungsbildung haben die politischen Parteien. Diese sind jedoch bei weitem nicht unabhängig. Ihre Mitglieder sind es, die für ihre Politik auf eine gewisse Meinung angewiesen sind.</p>
<p>Ausgleichend wirken hier nur die Medien, die allgemein auch als 4. Gewalt bezeichnet werden. Allerdings sind die entweder in privater Hand, also berichten potentiell parteiisch. Oder sie sind öffentlich rechtlich, was bedeutet, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,663847,00.html">daß auch hier die Politik Einfluß nehmen kann</a>. Also sind auch diese Sender potentiell parteiisch.</p>
<p>Und die Menschen werden zum Stimmvieh, das potentiell in eine gewisse Richtung bewegt werden kann, indem man eine Sache berichtet und eine andere sein läßt. Es gibt zwar inzwischen durch das Internet die Möglichkeit, auch abseits vom Mainstream an Informationen zu kommen, doch besteht auch hier das Problem der privat finanzierten Medien. Wer sagt, daß hinter meinem Blog nicht irgend ein Geldgeber steckt, der ne bestimmte Darstellung verbreiten will über was auch immer (okay, wer mir Geld gibt für mein Blog ist schön blöd bei der geringen Reichweite, die ich hab)?</p>
<p>Deshalb frage ich mich, ob es nicht sinnvoll wäre, eine demokratisch legitimierte 4. Gewalt einzuführen. Eine Gruppe von Journalisten, gewählt vom Volk in geheimer, gleicher und freier Wahl, die vom Staat finanziell unterstützt werden (nennen wir es &#8222;vom Broterwerb freigestellt&#8220;), um unabhängig zu berichten.</p>
<p>Wichtig wäre es, Eine wie auch immer geartete Mauer zwischen der Politik und diesen Journalisten aufzuziehen, so daß es nicht zu Abhängigkeiten kommen kann. Mir ist im Moment noch nicht 100% klar, wie das aussehen könnte.</p>
<p>Auch ist die Frage zu stellen, ob ein Journalist durch Populismus zu punkten versucht um seine Wiederwahl zu sichern, und damit eigentlich das Ganze ad absurdum führt. Man muß im Auge behalten, daß die Mehrheit wohl eher einfachen Erklärungen Glauben schenkt, als komplexen Gesamtüberblicken. Möglicher Weise könnte man hier etwas durch Transparenzvorschriften bei der Recherche machen.</p>
<p>Ich gebe zu, die Idee ist noch unausgegoren. Trotzdem würden mich Meinungen interessieren.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/727/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=727&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wir böse Europäer</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 12:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war ich in der Studentengemeinde. Das Thema des Abends war Ernährung und was damit alles zusammenhängt. Also: Was essen wir, wie viel wovon, wie weit muß das rangekarrt werden, unter welchen Bedingungen wird produziert, wer kriegt wie viel vom Gewinn etc etc. Wir saen dann auch nen Ausschnitt aus dem Film &#8222;We feed the [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=719&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich in der Studentengemeinde. Das Thema des Abends war Ernährung und was damit alles zusammenhängt. Also: Was essen wir, wie viel wovon, wie weit muß das rangekarrt werden, unter welchen Bedingungen wird produziert, wer kriegt wie viel vom Gewinn etc etc. Wir saen dann auch nen Ausschnitt aus dem Film &#8222;We feed the world&#8220;, in dem es um spanische Tomaten ging.</p>
<p>Da wurden dann die Gewächshäuser gezeigt, daß die Pflanzen gar nicht mehr in richtiger Erde wachsen, wei das Krankheiten verursacht etc etc&#8230;</p>
<p>Am Ende ging es dann darum, was man ändern könnte, und die Antwort war im Grunde: Regional und saisonal, also Nahrungsmittel aus der Region kaufen und Nahrungsmittel kaufen, die zu der Zeit auch gerade reif sind und nicht aus irgendwelchen Gewächshäusern stammen.</p>
<p>In einer Diskussion im Mittelteil sollten wir uns zu der Frage unterhalten, wieso gesagt würde, daß die europäische Politik den Markt in Afrika schädigt. Andere Gruppen sollten rausfinden, wer die Leidtragenden und die Nutznießer des Systems seien.</p>
<p>Die Fragen hatten Wachtturm-Charakter. Ich weiß nicht wer von den Lesern hier schon einmal von Jehovas Zeugen besucht wurde un wirklich mal einen Blick in den Wachtturm riskiert hat. Für alle, die es nicht kennen: Da gibt es einen Text, der die speziell Zeugen Jehovas-artige Interpretation einer Bibelstelle oder sonstigem darlegt, und am Ende gibt es Fragen, die dann angeblich in der Versammlung auch ne Rolle spielen (weiß ich aber nicht, ich war nie auf ner Versammlung dort, die haben mich nur besucht).</p>
<p>Jedenfalls sind die Antworten auf die Fragen jedes Mal die Wiederholung eines Satzes im Text. Es ist also keine Reflektion des Inhaltes gefragt, sondern nur die Reproduktion.</p>
<p>Das hat mich dann bei der Studentengemeinde schon ein wenig geärgert, daß die Eingeladenen uns scheinbar für so dämlich hielten, daß weiterdenken nicht gefragt war.</p>
<p>Zum Beispiel die Frage nach den Nutznießern. Natürlich die bösen Europäer, die günstig Essen einkaufen wollen. Im Ernst: Ich kann mir nicht jeden Tag Bio leisten, und um mir nen Kopf zu machen was gerade saisonal ist etc ist mir das zu viel Aufwand. Ich komme mir deshalb nicht besonders böse vor, aber egal (scheinbar bin ich aber <a href="http://www.brot-fuer-die-welt.de/presse/index_11251_DEU_HTML.php">nicht der Einzige</a>, der nicht durchweg fair ud sozial einkauft).</p>
<p>Jedenfalls stellte ich mal die Frage, ob nicht auch die afrikanischen Konsumenten Nutznießer seien, schließlich könnten sie durch die europäischen Subventionen ebenfalls günstig einkaufen (natürlich ist mir klar, daß dort der Anteil der Bauern an der Gesellschaft signifikant höher ist als hier und daß die Subventionen diese an die Existenz gehen, aber ich wollte ienfach mal das Muster Europa böse &#8211; Afrika gut aufbrechen). Darauf bekam ich eine unterschwellig aggressive Antwort in die Richtung, daß dies natürlich sehr phiosophisch gefragt sei und man sich auch Gedanken machen müsse, wie dies mit Abhängigkeiten aussehe nd ob man die wolle etc etc.</p>
<p>Ich hab mich danach dann nicht mehr groß eingebracht, da ich den Eindruck hatte, die Marschrichtung sei klar und ein Querdenken nicht gewünscht. Was ich mir gewünscht hätte, wären da mehr Informationen gewesen zu Einfuhrzöllen, Marktzugang, Auswirkung von Subventionen bzw zu erwartende Auswirkungen bei Streichung etc.</p>
<p>Kurz: Ich wollte die Systemfrage stellen.</p>
<p>Im Moment schreibe ich gerade an einer Arbeit zur Bürgerrechtsbewegung in den USA. Martin Luther King und so. Und da kommen zwei Muster immer wieder. Einerseits die Weißen, bzw die Liberalen unter ihnen. Die waren mit der Rassentrennug aufgewachsen und sahen ein Problem darin, daß die Afroamerikaner schlecht behandelt wurden. Sie stellten aber in ihrer großen Überzahl nicht die Frage nach dem System der Rassentrennung und inwieweit das gerecht sei, sondern sie versuchten innerhalb des Sytems für Veränderung zu sorgen. Oftmals wurde gesagt: Wir bringen die einzelnen Menschen zum Glauben an Jesus Christus, dann werden sie auch ein ethisches Verhalten entwickeln und dann gibt es trotz der Rassentrennung keine Unterdrückung mehr (Schlagwort: seperate but equal).</p>
<p>Auf der anderen Seite waren diejenigen, die das Problem im System sahen und dieses ändern wollten, vor allem die Aktivisten der Bewegung von King, Abernathy und Shuttlesworth bis zu jedem einzelnen Teilnehmer an Demonstrationen und Streiks. Sie erkannten das System als ungerecht ud wollten dafür sorgen, daß auf dieser Ebene eine Änderung herbeigeführt würde. Sie hatten nichts dagegen, wenn Individuen für Christus gewonnen werden sollten, viele waren selbst tief gläubig, die meisten Anführer waren Pfarrer.</p>
<p>Was sie aber auch sahen war, daß es Menschen gab, die sich as Christen bezeichneten und trotzdem Rassisten waren, daß also so as Problem nicht gelöst werden konnte. Und vor allem: Die Ungerechtigkeit besteht und muß schon deshalb direkt angegangen werden, zum Wohle derer, die darunter leiden und ohne größere Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Unterdrücker zu richten.</p>
<p>Was hat das nun mit dem Gemüse und den bösen Europäern zu tun? Wie die Bürgerrechtsaktivisten kein Problem damit hatten und es sogar begrüßten, daß Einzelne sich Christus zuwenden, finde ich ebenfalls gut, wenn jemand saisonal und regional einkauft. Ich kaufe Anfang des Monats auch mal Bio, jedenfalls eher als am Ende wenn das Geld knapp wird. Aber ebenso wie die Bürgerrechtler in der Konversion Einzelner nicht die Lösung sahen, sehe auch ich die Lösung nicht darin, darauf zu warten, daß alle Menschen <em>bewußt</em> einkaufen. Es ist fraglich, ob das überhaupt so weit kommt. Und so lange regional und saisonal teurer ist gibt es außer Idealismus kienen Grund, das zu tun.</p>
<p>Überhaupt frage ich mich, was uns genau stört an nichtregionalen Lebensmitteln? Die Transportwege? Das allein kann es nicht sein, der Transport bringt ja auch Menschen in Lohn und Brot und das ist prinzipiell ja erst einmal gut (das relativiert sich dann vielleicht wieder, wenn man deren Einkommen sieht). Das Problem sind die Emissionen sowie die Verkehrsinfrastruktur, die aufrecht erhalten werden muß um den Transport zu gewährleisten.</p>
<p>Aber was wenn der Transport mit weniger Emission und weniger Infrastruktur zu schaffen ist, und wenn auch der Fernfahrer anständig versient?</p>
<p>Ebenso das Gewächshaus. Was ist das Problem damit, wenn Pflanzen nicht in der Erde wachsen? Das Problem ist doch höchstens, was es an Rssourcen kostet, diese Gewächshäuser zu betreiben, und daß dadurch alle möglichen Umweltprobleme entstehen. Dann sollte man sich doch aber diesen Problemen zuwenden, Energie vielleicht teurer machen (Energiewende?) oder auch das Wasser&#8230;</p>
<p>Ein anderer Punkt der im Film aufkam waren die Arbeiter in den Gewächshäusern, die &#8211; freundlich ausgedrückt &#8211; sich nicht den höchsten Lebensstandard leisten konnten. Aber auch hier: Was ist das Problem? Doch nicht, daß sie in ienem Gewächshaus arbeiten, sondern daß sie nicht angemessen entlohnt werden.</p>
<p>Ich hätte gerne diese Fragen angesprochen, dazu Hintergrundinformationen gehört, dazu Gedanken ausgetauscht und kreativ Gedanken gemacht, wie eine systemische Lösung aussehen könnte. Regional kaufen kann ich danach immer noch.</p>
<p>Leider wurden diese Fragen aber nicht berücksichtigt, ja vielleicht sogar nicht zugelassen. Es hatte etwas Belehrendes, nicht Kommunikatives. Und das war mir eindeutig zu wenig.</p>
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		<title>Zeugnis</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 12:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[dumm]]></category>
		<category><![CDATA[Ekel]]></category>
		<category><![CDATA[hirnlos]]></category>
		<category><![CDATA[Intoleranz]]></category>
		<category><![CDATA[Religionskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Dinge, über die kann man sich nur aufregen. So hat der Herr Alipius schon gar keine Worte mehr für einen Titel gefunden für den Blogpost, in welchem er über diese facebook Seite schreibt. Er wollte sie nicht verlinken, was ich verständlich finde. Auf der Seite selbst schreiben Atheisten, daß sie die Seite krank [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=714&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Dinge, über die kann man sich nur aufregen. So hat <a href="http://blog.derherralipius.com/2011/11/ohne-titel.html">der Herr Alipius schon gar keine Worte mehr für einen Titel gefunden für den Blogpost</a>, in welchem er über <a href="http://www.facebook.com/pages/On-a-scale-of-one-to-Jesus-how-brainwashed-are-you/131426110275749?sk=photos">diese facebook Seite</a> schreibt.</p>
<p>Er wollte sie nicht verlinken, was ich verständlich finde. Auf der Seite selbst schreiben Atheisten, daß sie die Seite krank finden. Ich verlinke sie jedoch gerade deshalb, daß sich alle ein Bild machen können und sie vielleicht selbst weiter verbreiten. In so einem Fall denke ich, ist eine <a href="http://jobo72.wordpress.com/2011/11/02/weil-alles-eine-grenze-hat/">Beschwerde</a> <a href="http://jobo72.wordpress.com/2011/11/03/because-everything-has-a-limit/">an facebook</a>, so richtig sie dem Inhalt nach ist, die schlechtere Alternative. Statt dessen denke ich, sollte die Seite als Zeugnis für diese Art zu denken (nein, denken ist das nicht mehr) allgemein bekannt gemacht werden und nicht gelöscht um andernorts wieder aufzutauchen, wo das Spiel dann weiter gespielt wird.</p>
<p>Deshalb: Seht es Euch an, verkraftet den Ekel, und dann sagt es weiter.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/714/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=714&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Nous avons vu les pas de notre Dieu</title>
		<link>http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2011/11/01/nous-avons-vu-les-pas-de-notre-dieu/</link>
		<comments>http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2011/11/01/nous-avons-vu-les-pas-de-notre-dieu/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 01:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bundesbedenkentraeger</dc:creator>
				<category><![CDATA[glaube]]></category>
		<category><![CDATA[kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[französisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gesangbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenlied]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Wir haben Gottes Spuren festgestellt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war ja in der Schule in Französisch nie besser als 5. In letzter Zeit merke ich jedoch oft, daß ich mehr verstehe als diese Note aussagt und da seitdem schon viel Wasser den Rhein runtergeflossen ist, hat sich ach meine Aversion gegen die Sprache inzwischen gelegt. Und so kann ich dann auch französisches Liedgut [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=712&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;">Ich war ja in der Schule in Französisch nie besser als 5. In letzter Zeit merke ich jedoch oft, daß ich mehr verstehe als diese Note aussagt und da seitdem schon viel Wasser den Rhein runtergeflossen ist, hat sich ach meine Aversion gegen die Sprache inzwischen gelegt. Und so kann ich dann auch französisches Liedgut schätzen inzwischen.</p>
<p style="text-align:left;">Viele kennen vielleicht das Kirchenlid &#8222;Wir haben Gottes Spuren festgestellt&#8220;. Im Evangelischen Gesangbuch (und damit meine ich DAS evangelische Gesangbuch, also das mit dem pfälzischen Regionalteil, den auch die Badener, Elsässer und Lothringer haben <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ) steht dieses Lied unter der Nmmer 665 im Regionalteil, und weil wir den gleichen Regionalteil wie Elsässer und Lothringer haben, ist das Lied auch auf französisch abgedruckt.</p>
<p style="text-align:left;">Und da ich in Mathe etwas besser war als in Französisch fiel mir sofort auf, daß 6≠3 ist und also die französische Version viel länger ist als die Deutsche. Und ich finde, auch schöner, gerade der Schluß mit der Zusage von Gottes wiederkehr:</p>
<p style="text-align:center;">1. Nous avons vu les pas de notre Dieu<br />
Croiser les pas des hommes,<br />
Nous avons vu brûler comme un grand feu<br />
Pour la joie de tous les pauvres.</p>
<p style="text-align:center;">Ref: Reviendra t il marcher sur nos chemins,<br />
Changer nos cœurs de pierre?<br />
Reviendra t il semer au creux des mains<br />
L’amour et la lumière?</p>
<p style="text-align:center;">2. Nous avons vu fleurir dans nos déserts<br />
Les fleurs de la tendresse;<br />
Nous avons vu briller sur l’univers<br />
L’aube d’une paix nouvelle.</p>
<p style="text-align:center;"><em>Refrain</em></p>
<p style="text-align:center;">3. Nous avons vu danser les malheureux<br />
Comme aux jours de la fête,<br />
Nous avons vu renaître au fond des yeux<br />
L’espérance déjà morte.</p>
<p style="text-align:center;"><em>Refrain</em></p>
<p style="text-align:center;">4. Nous avons vu le riche s’en aller<br />
Le cœur et les mains vides,<br />
Nous avons vu le pauvre se lever,<br />
Le regard plein de lumière.</p>
<p style="text-align:center;"><em>Refrain</em></p>
<p style="text-align:center;">5. Nous avons vu se rassasier de pain<br />
Les affamés du monde,<br />
Nous avons vu entrer pour le festin<br />
Les mendiants de notre terre.</p>
<p style="text-align:center;"><em>Refrain</em></p>
<p style="text-align:center;">6. Nous avons vu s’ouvrir les bras de Dieu<br />
Devant le fils prodigue,<br />
Nous avons vu jaillir du cœur de Dieu<br />
La fontaine de la vie.</p>
<p style="text-align:center;">Ref: Il reviendra au terme du chemin<br />
Nous prendre en sa lumière.<br />
Il reviendra nous prendre par la main<br />
Pour vivre auprès du Père.</p>
<p style="text-align:left;">Auch wenn ich in französisch nie gut war, reitet mich gerade der Übermut, und ich will einmal versuchen, ob ich eine Übersetzung zu Wege kriege. Ich hoffe auf fleißiges Korrigieren in den Kommentaren <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Und wenn jemand ganz motiviert ist, kann er die Übersetzng ja in eine Versform überführen oder sogar eine Melodie dazu schreiben (das kann ich nun überhapt nicht).</p>
<ol>
<li style="text-align:left;">Wir haben die Schritte unseres Gottes die Schritte der Menschen kreuzen gesehen.<br />
Wir haben für die Freude aller Armen wie ein großes Feuer brennen gesehen.</p>
<p>Refrain:<br />
Wird er wiederkommen, marschieren auf unseren Wegen, unsere Herzen aus Stein verändern?<br />
Wird er wiederkommen, die Liebe und das Licht in unsere hohlen Hände säen?</li>
<li style="text-align:left;">Wir haben die Blumen der Zärtlichkeit in unseren Wüsten blühen gesehen.<br />
Wir haben die Morgendämmerung eines neuen Friedens im Weltall funkeln gesehen.</li>
<li style="text-align:left;">Wir haben die UNglücklichen wie am Tag des Festes tanzen gesehen.<br />
Wir haben im Hintergrund der Agen die schon tote Hoffnung ne erwachen gesehen.</li>
<li style="text-align:left;">Wir haben den Reichen mit leeren Herz und Händen davongehen gesehen.<br />
Wir haben den Armen &#8211; den Blick voller Licht &#8211; sich erheben gesehen.</li>
<li style="text-align:left;">Wir haben die Verhungernden der Welt von Brot satt werden gesehen.<br />
Wir haben die Bettler der Erde zm Festmahl eintreten gesehen.</li>
<li style="text-align:left;">Wir haben die Arme Gottes sich vor dem verlorenen (treulosen) Sohn öffnen gesehen.<br />
Wir haben die Quelle des Lebsn aus dem Herzen Gottes entspringen gesehen.</p>
<p>Refrain:<br />
Er wird am Ende des Weges wiederkommen, uns in sein Licht nehmen.<br />
Er wird wiederkommen, uns an der Hand nehmen, um beim Vater zu leben.</li>
</ol>
<p style="text-align:left;">Und hier noch ein Video zm Karaoke singen:</p>
<p style="text-align:left;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2011/11/01/nous-avons-vu-les-pas-de-notre-dieu/"><img src="http://img.youtube.com/vi/aylr3x-Izu0/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bundesbedenkentraeger.wordpress.com/712/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bundesbedenkentraeger.wordpress.com&amp;blog=7685302&amp;post=712&amp;subd=bundesbedenkentraeger&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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